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Segeltörn Herbst 2016

Segeltörn Herbst 2016

 

Samstag, 18. September, 6.00 Uhr früh – Abfahrt nach Zadar, Ausgangspunkt unseres Herbsttörns 2016. Nach problemloser Anfahrt ohne Stau erreichen wir um 14.00 Uhr die Marina Tankercomerc in Zadar. Erst ein Willkommensbier im Restaurant und danach übernehmen wir unser Schiff, eine Elan 333 namens „Anja“.

Zum Abendessen marschieren wir in das historische Stadtzentrum und geniessen nach einer kurzen Besichtigungtour Köstlichkeiten der dalmatinischen Küche in einer Konoba.

Satt und zufrieden beginnt unsere erste Nacht, bis 4.00 Uhr früh, als uns ein kräftiges Gewitter aus dem Schlaf reißt. Die beiden Crewmitglieder, welche bis dahin in frischer Luft im Cockpit schliefen, flüchten ins Bootsinnere, wo nachdem wir unsere Sachen noch nicht eingeräumt hatten, kaum Platz ist und wie bei Schiffen älterer Baujahre üblich, Wasser durch Luken und Mastfuß auch noch ins Innere wollen. Nach einiger Verwirrung findet dann doch noch jeder einen trockenen Schlafplatz.

 

Sonntag früh hat sich das Wetter etwas gebessert und wir können nach ausreichendem Frühstück und Einweisung der Crew Richtung Süden starten. Die Mittagspause vor Anker im Pasmanskikanal stärkt für die Weiterfahrt nach Murter in die Marina Hramina, Ausgangspunkt vieler bekannter Regatten. Um Mitternacht natürlich wieder Gewitter, aber wir sind schon besser darauf vorbereitet.

 

Mitten im Feld der Regattasegler laufen auch wir am nächsten Tag bei leichten Winden aus und peilen unser nächstes Tagesziel an, Skradin. Erst vorbei am Fort Sv. Nikola durch den Kanal Sv. Ante, Richtung Šibenik, der mittelalterlichen Stadt des Königs Kresimir und danach die Krka flussaufwärts vorbei an Muschelzuchtanlagen und fjordartigen Taleinschnitten. Höhepunkt des heutigen Abends: Gerald - bester aller Smutjes - serviert uns Schweinebraten mit Knödel. (Wie gut der Braten gerochen und auch geschmeckt hat, konnten wir sogar an den Gesichtern der vorbeigehenden Crews anderer Schiffe erkennen.)

 

Dienstag früh dürfen wir dann unseren Schweinebraten wieder abarbeiten, per Fahrrad geht es in den Nationalpark Krka zur Besichtigung der Wasserfälle. Dank der Niederschläge der letzten Tage können wir ein atemberaubendes Schauspiel dieser uns dargebotenen Naturgewalten bewundern.

Am frühen Nachmittag kehren wir wieder per Drahtesel zurück in den Hafen und schippern wieder die Krka retour. Das Tagesziel ist diesmal der Hafen Prvic auf der gleichnamigen Insel, kurz nach Šibenik.

Faust Vrančić, die berühmte Persönlichkeit der Insel, verbrachte hier seine Jugend und wurde auch auf der Insel begraben. Zahlreiche Erfindungen, wie der Fallschirm und das erste kroatische Wörterbuch zählen dazu und sind im ortsansässigen Museum zu bewundern.

 

Mittwoch morgens am 21. September starten wir zu unserem längsten Schlag, nämlich 23,5 nautische Meilen, nach Sali auf der Insel Dugi Otok. Kräftiger Wind, in Böen bis 6 Beaufort, bringt uns rasch nach Norden in die Hafenstadt Sali, einem ehemaligen Fischerdorf, wo wir mitten unter Regattacrews einen Liegeplatz ergattern.

 

Schönes Wetter am nächsten Tag lädt uns dann in einer Bucht westlich der Insel Iž zu einem Badestopp ein. Nachmittags zum Training noch ein paar Segelmanöver, wie Quickstop und MOB Manöver mit und ohne Q-Wende und danach in die Marina Veli Iž.

Veli Iž ist ein Ort für Nautiker und Ruhesuchende und bietet auch gute Versorgungsmöglichkeiten.

 

Freitag früh müssen wir dann an die Retourfahrt denken, welche uns unter einer Straßenbrücke durchführt, der Passage Ždrelac. Kurzer Mittagsstop noch im Hafen Kukljica und danach zur Tankstelle und Marina Zadar.

Darauf folgen Check Out, Packen und die Heimreise von unserem wunderschönen Herbsttörn.

 

Danke an meine Crewmitglieder Erwin, Gerald, Christian und Robert.

 

Rainer

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