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Vom Pielachtal auf den Hohenstein

ÜBERLEBENSTRAINING IM PIELACHTAL je 2.20 Std. auf+ab

 

Es regnet, und unsere Wanderführerin stellt uns 6 Teilnehmern frei, wieder heimzufahren. Was niemand will, denn oben würde es ja schneien. Also starten wir um 9h im Siosgraben und wandern erst auf der Forststraße entlang des Bächleins in den Löbelgraben, wo es bald steiler durch den Wald geht. Der Regen ist wirklich in Schnee übergegangen – ein Überstieg auf runden verschneiten Holzsprossen macht keine Probleme, und auch der schmale, steinige Gipfelpfad nicht, denn wir sind ja alle erfahrene Berggeher und -innen. Trotzdem sind wir über den Winterraum des Otto-Kandler-Hauses, unserem Ziel am Hohenstein 1195m, froh. Da können wir uns nämlich ein bißchen trockenlegen und das Mitgeschleppte verzehren. Es gibt sogar Betten und Getränke, von denen wir aber keinen Gebrauch machen! Unsere Meinung über das Wetter tragen wir ins hier aufliegende Gipfelbuch ein – dabei ist man nur schlecht ausgerüstet, das Wetter ist es bekanntlich nie.

Die nassen Klamotten sind anfangs unangenehm, aber am gleich folgenden Steilabstieg, verschneit und schleißig markiert, wird uns trotz Wind warm. Hildegard findet die schmalen Serpentinen im Schnee optimal, obwohl sie oft nur angedeutet bzw. unlogisch erscheinen. Der Eibenberg hält noch einen durch ein paar Schneerosen versöhnlicheren Gegenanstieg bereit. Zuletzt geht`s über steile Wiesen im Schneematsch und am Straßerl zum Ausgangspunkt.

Die 880Hm in Regen, Schnee und Sturm besprechen wir abschließend in einer Konditorei in Kirchberg. Wer daheim heiß duscht und/oder ein Schnapserl trinkt, wird sicher nicht krank, sind wir uns einig.

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