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Führung: Wien-Umweltmusterstadt-1

Von der Kloake zum Vorzeigeprojekt.

Wiens Kläranlage wird zum Öko-Kraftwerk !

 

Abwasserreinigung

 

In Simmering, an einem der topographisch tiefst gelegenen Punkte Wiens nahe der Mündung des Donaukanals in die Donau, liegt die Hauptkläranlage der Stadt Wien. Hier werden die gesamten kommunalen Abwässer Wiens gereinigt. An Tagen mit Trockenwetter sind das mehr als 500.000 m³. Diese Menge entspricht der Wasserführung eines mittleren Flusses. Das Abwasser durchströmt in etwa 20 Stunden die mechanische und die beiden biologischen Reinigungsstufen der Anlage, bevor es geklärt in den Donaukanal und weiter in die Donau abläuft.

 

Mechanische Reinigung

Schneckenpumpwerk Das über die Hauptsammelkanäle zufließende Abwasser wird im Schotterfang von den mineralischen Grobstoffen, wie Schotter und Kies befreit. Sechs Schneckenpumpen heben das Abwasser auf das Niveau der Anlage, das es nun im natürlichen Gefälle durchfließen kann. In der zweistufigen Rechenanlage werden mit Grob- und Feinrechen die Schwimm- und Schwebstoffe abgeschieden. Das Rechengut wird nach der Entwässerung in geschlossenen Containern zur Entsorgung gebracht. Im nachfolgenden Sandfang setzen sich feinere Feststoffe, Sand und Asche ab. Die letzte Stufe der mechanischen Reinigung des Abwassers erfolgt in den Vorklärbecken, auf die es durch die Zulaufgerinne aufgeteilt wird. Durch Verringerung der Fließgeschwindigkeit setzen sich die im Abwasser verbliebenen Schwebstoffe als Primärschlamm am Boden der Becken ab. Dieser Schlamm wird durch Räumer in Sammelrinnen geschoben und zu den Eindickern gepumpt. Durch die mechanische Reinigung des Abwassers lassen sich bereits bis zu 30 % der Schmutzstoffe

 

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