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Radtage in Molln – NP-Kalkalpen

24.6. – 28.6.20: Radtage in Molln – NP-Kalkalpen-Gemeinde, 9 Personen, davon  6 (2 Damen u. 4 Herren) mit E-Bikes und  ein Paar mit MTB zum Strampeln.

 

1. Tag: Nach dem Eintreffen im Quartier starteten wir am Nachmittag unsere Rundtour auf der R801 Radroute v. Leonsteinerhof (Quartier), durch Molln mit Aufenthalt bei einem Kunstschmied, (auch Schmiedemuseum). Hier fertigt man noch immer die Ausrüstung für die Schweizer Garde im Vatikan. Weiter durch die Ramsau bis Forsthub. Das alte Gasthaus Forsthub steht unter Denkmalschutz. Für den Landkrimi „Der Tote im See“ wurde auch hier gedreht. Kurze Besichtigung.  Beim Klauser Staussee eine kurze Kaffeepause und am R8 Steyrtalradweg retour nach Leonstein. 29 km und 280 Höhenmeter.  Angenehmes Wetter.

 

2. Tag: Reichraminger Hintergebirge:  Räder in die Autos und vom Steyrtal übern Berg ins Ennstal nach Reichraming. Ein Paar parkte gleich in der Ortschaft. Die anderen fuhren bis zum Parkplatz Anzenbach-Schranken (Gebührenpflichtig). (Aufgrund der unsicheren Wetterlage hatten wir uns entschlossen, die Radstrecke zu verkürzen). Zu sechst wählten wir die Strecke über Brunnbach. Bei einem Info-Platz (mit einer alten Lok der Waldbahn) hielten wir kurz an. Bei der Weiterfahrt begann es zu tröpfeln und der Blick zurück war nicht sehr aufbauend. Wir entschlossen uns umzukehren. Kurz darauf begann es zu schütten, Regenzeug an und zurück zu den Autos, einladen und individuelle  Heimfahrt. 2 fuhren in das Trattenbachtal, das Tal der Feitl- und Messermacher. Wir waren ja in der Eisenwurzen. Und die 2 von in der Früh hatten die Route über die Große Klause und die Tunnels gewählt. Sie wurden kaum nass. Die Fahrleistung für die erste Gruppe war bescheiden: 13 km und 98 Hm. Die anderen kamen auf ca. 50 km und 600 Hm.

 

3. Tag: Blumaueralm:  vom Quartier über Molln in den Bodinggraben, vorbei bei einer großen Fischzucht, wo bald der  Asphalt endete und eine Naturstraße weiterführte. Bis zum Jagahäusl ging es immer sanft  bergauf. Bald kam die Abzweigung zur Blumaueralm (nicht bewirtschaftet).  Anfangs noch sanfte Steigung bis zu einem Schranken am Beginn der Alm. Räder unter dem Schranken durchgeschoben (Radfahren war erlaubt!). Nun kam das letzte Stück und das war ordentlich steil, doch alle schaften es bis zur Hütte. Ein riesiger, alter Lindenbaum und die gewaltige Felskulisse ließen die Anstrengung vergessen. Am Rückweg zum Jagahäusl kam uns eine Reitergruppe im Galopp entgegen – war eine Überraschung. Beim Jagahäusl gab es Stärkung. Auch die Reiter u. Reiterinnen mit Ihren Pferden kamen zurück. Flott ging es dann am gleichen Weg wie in der Früh zurück nach Molln in die Konditorei. Heute war es ziemlich warm. 49 km  und 551 Hm. (Ein Teilnehmer fühlte sich nicht besonders und kehrte am Vormittag bald um).

 

4. Tag: Molln – Steyr – Molln: vom Quartier über die Steyrbrücke  Richtung Molln und weit oberhalb der Steyr  zum R802. Oftmals bergauf, bergab über Pulvermacher (dieser Ortsteil v. Steinbach heißt wirklich so) nach Steinbach (teilweise hoch über der Steyr). Ort mit sehr schönem altem Kern, Krippenmuseum und Messerer Museum. Bergab zur Brücke über die Steyr. 2 Teilnehmer trennten sich von uns, fuhren über die Brücke nach Grünburg und auf dem R8 Steyrtalradweg zurück zum Quartier. Zu sechst fuhren wir im Tal, den R8 am rechten Ufer glaubend bis nach Steyr. Doch es kamen noch etliche Hügel durch Wald, vorbei an Bauernhöfen und Sommerwiesen, mit schöner Aussicht ins Mostviertel bis wir vor Steyr zu den Badeplätzen in den Auen kamen. In der Altstadt von Steyr stärkten wir uns in einem mexikanischen Restaurant und machten uns wieder auf den Rückweg. Bis Steinbach war es derselbe hügelige Weg wie am Vormittag, nur war es jetzt schon ziemlich heiß. Ab Grünburg war es angenehmer: Nun fuhren wir auf der ehemaligen Bahntrasse der Steyrtalbahn vorbei an Fischern und der Haunoldmühle. (1599 als Säge u. Mühle, später Blechwalzwerk, Papierfabrik, 1990 geschlossen. Heute Gewerbepark und Ferienappartements für Fliegenfischer, Radfahrer usw.) Ein paar km waren es noch bis zum Quartier. Heute war es ziemlich heiß und ein Poolbesuch war der Schlusspunkt, bei einigen auch die Konditorei. 62 km und 645 Hm.

 

Am Abend besuchten wir noch einen nur über Güterwege erreichbaren Mostheurigen, um die vergangenen Tage gemütlich ausklingen zu lassen. Alle 9 waren zufrieden,  gesund und munter für die Heimfahrt am Sonntag.

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