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Jochgrabenberg 10.11.24

Wir, das sind 4 Männer und 3 Frauen, fahren mit dem Regionalexpress von Wien-Hütteldorf nach Eichgraben-Altlengbach; eine Wanderfreundin stößt in Purkersdorf zu uns. Um 9 Uhr beginnen wir die Wienerwaldwanderung an der Bahnstation Eichgraben und gehen zuerst durch das Ortszentrum und die Sonnleiten Richtung Westen, queren zweimal die Westbahn und steigen dann in einem malerischen Bachtal am Dürrenberg erneut zur Bahntrasse hinauf, wo wir beim Westportal des Dürrenberg-Tunnels, das vom Relief eines bärtigen Männerkopfes mit Steinmetzzeichen gekrönt wird, die erste Trinkpause einlegen. Das Wetter ist, der Jahreszeit entsprechend, neblig-kühl. Immerhin verleiht der teils dichte Nebel dem herbstlichen Wald einen mystischen Charakter. Nachdem wir die Westautobahn in einem riesigen Tunnel durchquert haben, wandern wir über Waldwege und Forststraßen, das letzte Stück steil hinauf zum Kamm des Jochgrabenberges, den wir nach knapp zwei Stunden erreichen. Zur allgemeinen Überraschung durchbricht die Vormittagssonne den Nebel und lässt das noch übriggebliebene bunte Blätterkleid der Bäume erstrahlen. Nach weiteren zehn Minuten erreichen wir den Gipfel des 645m hohen Jochgrabenberges mit seinem weit sichtbaren Rundfunksender. Hier halten wir eine halbstündige Mittagsrast und wärmen uns in der strahlenden Sonne auf. Der Abstieg vom Gipfel führt uns wieder in den herbstlichen Nebel; um nicht zu frieren, beschleunigen wir das Tempo und erreichen bald das Kaiserbründl, die u.a. von der Kaiserin Elisabeth 1882 besuchte Quelle der Dürren Wien. Nach dem Gruppenfoto gehen wir, teilweise durch hohes Laub watend, am Großen und Kleinen Pfalzberg vorbei, hinunter nach Pressbaum, wo die Wanderung im kaum geheizten Extrazimmer einer Pizzeria mehr oder weniger kulinarisch ausklingt.

Wir waren vier Stunden unterwegs, haben 450 Höhenmeter im Aufstieg bewältigt und eine Strecke von 15 km zurückgelegt. Trotz der Kälte und des Nebels, die uns die meiste Zeit begleitet haben, konnten wir am Gipfel des Jochgrabenberges die Strahlen der Sonne am blauen Himmel genießen.

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Jochgrabenberg
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