Hoher Lindkogel - Weitwanderei
Die Anreise mit der Eisenbahn vom Bhf Meidling ist kurzweilig, im Laufe der Fahrt treffen schließlich alle 13 Wanderer zusammen.
Die Wanderung selbst beginnt in Pottenstein, von dieser Seite ist der Hohe Lindkogel eher selten begangen. Doch gemeinsam finden wir den richtigen Weg, am Wiesenrand entlang, zum Herrgottskreuz und zum Hohen Schlatten. Nach 100 Höhenmetern erfolgt schon der erste Abstieg zu einem Holzplatz mit Wachturm und einer Weide mit
3 Pferden und einem neugierigen Esel.
Jetzt folgen wir der Markierung zum umzäunten Schloss Merkenstein. Die Ruine Merkenstein, aus dem 11. Jahrhundert, ist etwas oberhalb, Mauerreste im Wald und mehrere versteckte Höhlen wirken fast gruselig. Torbögen, hohe Mauern und verfallene Türme sind zwar zugänglich aber vom Einsturz bedroht.
Unser Anstieg ist schlecht markiert, trotzdem gelangen wir zum
Eisernen Tor, zur Sinawarte und zur Einkehr in der Schutzhütte. Im gut besuchte, schattige Garten finden wir noch genug Platz für unsere Gruppe, die Erholung ist am ersten heißen Sommertag wirklich notwendig.
Nach der Stärkung besteigen die meisten von uns die historische Sinawarte , der Ausblick von oben ist leider etwas diesig.
Der weitere Verlauf unserer Route erfolgt am Steinigen Weg, am 404er und schlussendlich durch dem Kalkgraben zur Antonsgrotte und zur Schwechat ins Tal. Einige Unermüdliche wandern im Helenental bis Baden weiter.
Doch die Meisten nützen die Haltestelle bei der Cholerakapelle und fahren mit dem Bus zum Bahnhof nach Baden zurück.
Resümee: 650 Hm Aufstieg, 720 Hm Abstieg, 14 km bzw 21 km,
4 1/2 Std bzw 6 Std, bei sonnigem heißen Wetter