Wir – das sind 5 Frauen und 4 Männer – fahren mit der S7 bis Bad Deutsch-Altenburg, wo unsere Wanderung auf den Hundsheimer Berg beginnt. Das Wetter ist heute noch einmal frühlingshaft warm und sonnig, bis auf Schleierwolken sogar wolkenlos. Nach einem kurzen Stück auf der Straße nach Spitzerberg gehen wir auf einem Feldweg bis Hundsheim, beim Sportplatz beginnt der malerische Pfad am Fuß des Hundsheimer Berges, oberhalb von Hundsheim. Wir kommen an der Güntherhöhle vorbei, beim Roten Kreuz zweigt der Schafweg ab, der anfangs steil auf den Gipfel des Hundsheimer Berges führt. Beim Fliegerdenkmal legen wir noch eine kurze Rast ein. Bald verlassen wir den Wald und gelangen auf die Trockenrasenfläche des Naturschutzgebietes mit üppig blühender Flora. Nach dem obligaten Gipfelfoto machen wir bei der Schutzhütte nochmals eine Pause und genießen die Aussicht auf die von Windrädern übersäte Ebene, auf den Neusiedler See, die Donau mit den Ortschaften Petronell und Bad Deutsch-Altenburg. Dann setzen wir die Überschreitung des Hundsheimer Berges fort. Beim Abstieg nach Hainburg bietet sich uns noch eine überwältigende Aussicht auf diese historisch bedeutende Stadt, den Schloss- und den Braunsberg. In Serpentinen, die bisweilen von umgestürzten Baumstämmen versperrt werden, geht es gemütlich nach Hainburg hinunter. Pünktlich um halb ein Uhr sind wir im Restaurant Haydnstüberl., wo wir ausgiebig Mittagspause machen und uns kulinarisch stärken können. Nach zwei Stunden nehmen wir, da noch immer die Sonne scheint, den zweiten Gipfel, den Braunsberg „in Angriff“. An einem Vergnügungspark vorbeikommend, sind wir bald wieder im schattigen Wald. Auf der Hochfläche bietet sich eine fantastische Aussicht auf Hainburg, Schlossberg, Hundsheimer Berg und das Donautal, am Horizont im Westen kündigt sich bereits die Schlechtwetterfront an; wir beschleunigen daher den Abstieg auf dem Keltenweg und müssen auf die Besichtigung der Ruine Röthelstein verzichten. Als wir zur Donaulände kommen, hebt ein gewaltiger Sturm an, wenige Minuten später beginnt es zu schütten. Durchnässt erreichen wir die Bahnhaltestelle, eine vietel Stunde später sitzen wir im Zug nach Wien.
Wir waren vier Stunden unterwegs, haben 500 Höhenmeter im Aufstieg bewältigt und 13 km zurückgelegt.