Eine Runde über die Hohe Wand, Sonntag 13. September 2026
Nach der Anreise mit dem „Puchberger“, dem direkten Zug von Wien zum Schneeberg, starten wir zu sechst vom Bahnhof Günbach am blau markierten Weg zum Anstieg über den Grafenbergweg auf den Grafenberg. Eine Gedenktafel erinnert an Pfarrer Alois Wildnauer, einem Pionier der Hohen Wand.
Weite Fernblicke und schroffe Einblicke in Schluchten machen den Aufstieg zur Großen Kanzel zu einem kurzweiligen Erlebnis.
Die Wilhelm Eicherthütte hat Urlaub, darum geht es bald weiter über den Plackles wo uns eine eifrige Wanderfreundin entgegenkommt. (Ihr Bus war ausgefallen, eine zweite konnte wegen Verspätung des RJ auch nicht rechtzeitig anreisen).
Am Rastkreuzsattel kehren wir auf der Terrasse der neu aufgebauten Scheimhütte ein. Schließlich erklimmen wir auch noch das Geländ, wo ein musikalischer Kirtag stattfindet. So haben wir vier Gipfel bei unserer Runde überschritten. Am schmalen südlich gelegenen Judith Kremer-Weg geht’s nun flott ins Tal zurück. Von Weitem hören wir immer wieder unsere Bahn pfeifen. Ein Spaziergang durch Grünbach lässt gemütlich die Wanderung ausklingen.
Die Heimreise, jetzt zu siebent, läuft diesmal ohne Probleme ab.
Resümee: 750 Hm, 12 Km, in 4 1/2 Std bei wolkigem warmen Wetter
P.S.: die Reklamation von Angelika S. über die Markierungsarbeiten beim Touristenklub, beim denen haufenweise Farbreste im Wald liegen geblieben sind, wird weiterverfolgt und hoffentlich behoben.