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Pottschacher Hütte 24.10.26

Da an diesem Samstagmorgen die Züge der Südbahn wegen einer Weichenstörung über die Pottendorfer Linie umgeleitet wurden und wir daher den Anschluss zum Schienenersatzverkehr ins Piestingtal verpassten – der nächste Bus wäre erst 50 Minuten später vom Bahnhof Wiener Neustadt abgefahren - , haben wir – 4 Wanderfreundinnen und 2 Wanderfreunde – uns kurzfristig entschlossen bis Pottschach weiterzufahren und ersatzweise eine Wanderung zur Pottschacher Hütte zu unternehmen. Anhand der App „Naturfreunde Portal“ eruieren wir den kürzesten Weg. Wir wandern durch Siedlungsgebiet, Waldstücke, Felder entlang gemütlich hinauf zur Langkapelle, wo wir eine Trinkpause einlegen und die Aussicht auf das Steinfeld, das Leitha- und Rosaliengebirge genießen können. Es ist herbstlich kalt, der Himmel bedeckt, zeitweise bricht die Sonne durch die Wolkendecke schwach durch. In Gasteil stoßen wir auf die rote Markierung: hier geht es das erste Stück durch Nadel- und Föhrenwald steil bergauf, nach einer dreiviertel Stunde erreichen wir die auf 912m Seehöhe gelegene Pottschacher Hütte. Nachdem wir uns mit Fritattensuppe, Grammelknödel und Krautstrudel gestärkt haben, beginnen wir den Abstieg Richtung Gloggnitz. Zuerst geht es zurück nach Gasteil und auf der anderen Seite des Skulpturenparks zur Kreuzwegkapelle, dann weiter die Straße hinunter bis zu einem unmarkierten Weg; da dieser durch einen Zaun versperrt ist, müssen wir ein steiles Waldstück in den Fliedergraben hinunter- und über einen Stacheldraht auf den Fahrweg hinüberklettern. Auf der Straße durch den langgezogenen Stuppachgraben gelangen wir schließlich nach Stuppach und zum Bahnhof Gloggnitz.

Wir haben 550 Höhenmeter im Auf- und Abstieg bewältigt, waren 4 ½ Stunden unterwegs und haben 16 km zurückgelegt.

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Pottschacher Hütte
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